Der Deutsche Jürgen Hass aus Paraguay hat seinen Rachefeldzug gegen die deutsche Justiz begonnen. 1987 wurde er – wie er meint – zu Unrecht für drei Jahren hinter Gitter gesetzt. Nun will er es wissen und fordert für 1.000 Kinder Kindergeld vom Vater Staat.
Nach deutschem Recht haben auch ausländische (von Deutschen anerkannte) Kinder, Anspruch auf die Staatsangehörigkeit und auf alle enstsprechenden Sozialleistungen. Hass hat bereits 300 Kinder aus Ost-europa, Indien und Paraguay anerkannt und holt sich auch, in Überein-stimmung mit einem Gesetz von 1998, die Zustimmung einiger Kindesmütter, dass er der leibliche Vater sei. Wird dies von keinem anderen Mann reklamiert, kann er das Kind als eigenes anerkennen lassen. So ließ er sich von ausländischen Richtern auch schon mal Vaterschaftsklagen anhängen – mit diesem Urteil in der Hand pocht er nun auf 'sein Recht auf Kindergeld'.
Letzteres will er – falls er damit durchkommt – christlich mit den Müttern tei-len... Quelle: Mittelbayerische, – kerstin |