Die Wiege Polynesiens:
In Samoa ist alles anders...
Schon auf der 32 Kilometer langen Strecke vom Flughafen Fale-
olo
 zur  Hauptsatdt Apia  kann man sich kaum der Faszination
dieser so ursprünglich wirkenden Insel  mit  ihren liebenswerten
Menschen entziehen. Das typische Fale  – eine nach allen Sei-
ten offene Hütte, in die jeder hineinsehen kann –  prägt das Bild
der einzelnen Dörfer. Es scheint, die Herzen der Einheimischen
sind ebenso offen und durchschaubar, wie die Häuser, in denen
sie leben.
Urwald-Atmosphäre und Taucherparadies
  Der polynesische Inselstaat im Pazifischen Ozean  –  nordöstlich
von den Fidschi-Inseln gelegen –  umfaßt die westlichen Inseln der
Samoagruppe und besteht aus den beiden Hauptinseln Savaii  und
Upolu sowie den kleinen Nebeninseln Manono und Apolima. Alle In-
seln sind vulkanischen Ursprungs,  gebirgig  und  wegen des ganz-
jährig vorherrschenden tropischen Klimas von  dichtem  Buschwald
überzogen.  Die  Küsten der Inseln sind von zahlreichen Korallenrif-
fen umgeben, welche ein herrliches Revier für Schnorchler und Tau-
cher abgeben.

Offizelle Landesname: Unabhängiger Staat von Samoa (Independent State of Samoa)
Fläche: 2.840 qkm
Einwohner: ca. 200.000 (davon etwa 2% nicht-polynesische Ausländer). Fast die Hälfte
der Einwohner ist unter 18 Jahren.
Hauptstadt: Apia (ca. 60.000 Einw.) auf der Insel Upolu (140.000 Einw.)
Staatsform: Parlamentarische Demokratie (für zentrale Angelegenheiten) sowie Familienaristokratien
und Dorfräte (für lokale Angelegenheiten)
Staatsoberhaupt: Malietoa Tanumafili II (trägt den Titel "König", hat aber nicht das Amt eines Königs)
Nationalfeiertag: 1. Juni (Independence Day, 1962)
Sprachen: Samoanisch und Englisch (gemeinsam)
Währung: Samoanischer Tala (WST oder SAT); 1 DM = ca. 1,50 Tala
Zeitzone: MEZ minus 12 Stunden
Tourismus: relativ wenig entwickelt, kein Massentourismus.
Telefon: Internationale Vorwahl 685; analoge Netze ( deutsche Handys nicht verwendbar)
Stromspannung: 230V, 60 HZ – neuseeländisch-australische Stecker, (Adapter erforder-
lich, die im Land aber nicht erhältlich sind !)
TV und Radio: zwei Fernsehstationen (PAL); drei Radiosender
Wichtigste Außenhandelspartner: Neuseeland, Amerikanisch-Samoa, Deutschland, Australien, USA

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Einzigartig und absolut bewunderswert ist an Samoa die Gelassenheit der
Menschen. In einem Land, in dem es keinen "Kampf ums Dasein" gibt und
nie gegeben hat, kennt man die Sorge um die Zukunft nicht. "Jeder Tag hat
sein eigenes Essen",  sagt ein samoanisches Sprichwort  und  daran  hält
man sich auch.
Das  ganze  Jahr  über  ist  Erntezeit,   oft muss nicht einmal gesät oder ge-
pflanzt werden.  Man hat kein Geld,  aber man  ist niemals arm!  Immer  ein
Dach über dem Kopf, immer Nahrung, immer Gesellschaft, keine Not. Man
arbeitet, man ist fleißig – aber alles ohne Druck, denn hier lebt man für das
Leben, nicht für die Arbeit. Es ist halt alles ein wenig anders in Samoa...
 Fahren Sie mal an die Westküs-
te Upolus nach  Manono-uta u.
setzen  von  dort  mit  der Fähre
auf den  Insel-Winzling  Manono
über.  Dort  leben nur 1.500  Ein-
wohnert  in  fünf  Dörfern,   und
deren  Leben hat noch viel  vom
alten ursprünglichen Samoa. Es
gibt dort  weder Straßen,  noch
Motorfahrzeuge  –  und  absolut
keine Hunde...!
Vom Anlegeplatz aus finden Sie
nach etwa 150 Meter rechts ein
kleines Strandresort mit  samoa-
nischen Häuschen,  wo Sie  für
rund  60  Mark  in  völliger  Ruhe
relaxen  und  übernachten  kön-
nen – nur vom Meeresrauschen
und machmal auch vom Gesang
der  Dorfjugend  in  den   Schlaf
begleitet.  Üppiges Abendessen
und Frühstück sind im Preis in-
begriffen.

     
Foto oben: Hotel Kitano Tusitala
Foto rechts
: Typischer Fale-' Bungalow'

 Savaii, die westlichste Insel, erreicht
an dem höchsten Punkt 1857 m. Der
Mount Fito  auf  der  ebenso vegetati-
ons
reichen Insel Upolu hat eine Höhe
von 1099 m. Apolima  besteht aus ei-
nem wassererfüllten Krater, der durch
eine enge, offene Schlucht  praktisch
einen direkten Zugang zum Meer hat.

Das einmalige tiefe und intensive Blau der Südsee, das Licht,
die Kontraste und die beeindruckendsten Kreaturen der Unter-
wasserwelt überraschen selbst verwöhnte Taucher immer wie-
der bei ihren  Tauchgängen an  den  Samoa-Riffs. Traumhafte
Sichtweiten,  das wimmelnde Leben von  exotischen Fischen
um einen herum,  dies alles kann man selbst ohne Tauchaus-
rüstung stehend im Wasser,  wie inmitten eines herrlich ange-
legten Aquariums, bewundern.
   Tauchen,  Schwimmen,  abenteuerliche  Erkundungsfahrten
durch die Inseln, Wandern und ein Bummel durch Apia  gehö-
ren sicherlich zu den schönsten Erlebnissen, die man von Sa-
moa mit nach Hause bringen wird...
Insider-Tipp
Ohne Stress den Tag genießen
Apia (ca. 60.000 Einwohner) auf der Insel Upolu ist die Hauptstadt Samoas und der
Pulsschlag des Landes. Hier findet man auch viele der für Europäer unverzichtbaren
Güter des Westens. Ein ausgezeichnetes Telefonnetz und die M öglichkeit auch über
Internet (www.samoa.ws) zu kommunizieren, bieten dem Besucher Samoas alle An-
nehmlichkeiten moderner Kommunikationssysteme. Apia ist eine bunte und lebendige
Stadt mit guten Restaurants und mehreren Diskotheken.  Ein Bummel durch die kleine
Insel-Metropole lohnt sich. Sperrstunde ist in aller Regel 12:00 Uhr Mitternacht.
Apia - Die Landeshauptstadt
SAMOA – Daten und Fakten

Diplomatische Vertretungen

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